Haus W.

   
Art des Projekts Windfang, Fassade Einfamilienhaus
   
Adresse Bezirk Gänserndorf, Niederösterreich
   
Planungszeit Windfang März - August 2007
   
Bauzeit Windfang Sept. - Okt. '07 und Nov. '07 - Jan. '08
   
Planungszeit Fassade März - Juni 2008
   
Bauzeit Fassade Juli - Aug. und Sept. - Okt. 2008
   
Leistungen meterriss Entwurf, Ausführungs- und Detailplanung, Ausschreibung und Vergabe, Bauaufsicht und Abrechnung

 

Haus W.
Straßenansicht vorher Straßenansicht vorher Straßenansicht nachher Straßenansicht nachher Straßenansicht Straßenansicht Gartenansicht Gartenansicht Fassadendetail Fassadendetail
Windfang Windfang Windfang Windfang Windfang innen Windfang innen    
 

Ausgangssituation und Wünsche der BauherrInnen

Frau und Herr W. bewohnen ein Einfamilienhaus aus der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Das Innere ist bereits nach ihren Wünschen umgebaut worden.
Im Frühjahr 2007 wenden sie sich mit dem Wunsch, dem Windfang ein zeitgemäßes Erscheinungsbild zu geben und die Garage zu vergrößern, an meterriss.

Entwurf Windfanganbau und Garagenvergrößerung

Vom Windfang werden nur die Stiege und die tragenden Pfeiler erhalten.
Die neue Außenhaut gibt dem Windfang nicht nur ein neues Aussehen, sondern bietet auch eine bessere Wärmedämmung, sodass der Windfang beheizt werden kann. Wie ein liegendes U umfassen die undurchsichtigen, mit grauen, durchgefärbten Eternitplatten verkleideten Fassadenteile den Windfang - mit der offenen Seite einladend zum Eingang. Dazwischen und darüber gibt es große Fensterflächen, um nicht nur den Windfang, sondern auch die dahinterliegenden Räume (Küche und Vorraum) besser natürlich zu belichten. Die Rahmen der Fenster sind außen aus silberfarbenen Alu und innen aus weißem Holz. Undurchsichtige Fassadenflächen, die nicht Teil des U's sind, sind ebenfalls mit silberfarbenem Blech verkleidet.
Im Inneren wird der - etwas vergrößerte - Fußboden mit cremefarbenem Kunststein belegt. Die Wände und ein Kästchen sind weiß.

Die Garage wird nach vorne bis an die Hauskante vergrößert.
Die Einfahrt wird neu betoniert und ein neuer Regenwasserkanal hergestellt.
Im Bereich der Einfahrt wird der Zaun mit einer silberfarbenen Stahlkonstruktion erneuert und ein automatisches Tor eingebaut.

Ursprünglich ist auch ein Glasdach zwischen Garagentor und Windfang geplant gewesen, das aus Kostengründen nicht ausgeführt worden ist.

Umsetzung Windfanganbau und Garagenvergrößerung

In einer ersten, ca. 1,5 Monate dauernden Bauphase werden die Baumeisterarbeiten (Abbrucharbeiten, Ändern des Sockelbereichs des Windfangs, Vergrößern der Garage, Betonieren der neuen Einfahrt und Zaunpfeiler) und die Zimmereiarbeiten (Rohbau des Windfangs) hergestellt.
Dann können die notwendigen Naturmaße für Fenster und Zaun sowie Einfahrtstor genommen werden.

In einer zweiten Bauphase, beginnend ca. 1 Monat später (wegen der Lieferzeit der Fenster), werden im Windfang die Fenster eingebaut und danach innen die Gipskartonverkleidung und außen die Verblechungen sowie die Eternitfasade hergestellt. Der Kunststein wird verlegt, ausgemalt, das Kästchen geliefert und die neuen Leuchten im Innen- und Außenbereich montiert.
Der neue Zaun sowie das automatische Tor werden eingebaut.

Fassadenerneuerung

In der Folge wenden sich die BauherrInnen im Frühjahr 2008 an meterriss, auch der Fassade ein optisch und von der Wärmedämmung her zeitgemäßes Äußeres zu geben.

Der Entwurf für die Fassade nimmt die Gestaltungselemente des Windfangs wieder auf: Die Positionen und Größen der Fenster bleiben bestehen und werden mit Elementen aus den gleichen Eternitplatten, die am Windfang eingesetzt worden sind, zu horizontalen, etwas zurückgesetzen Elementen ergänzt.
Die neuen Holzalufenster sind außen silberfarben und innen weiß wie die Fenster des Windfangs und mit silberfarbenen Rolläden und Gelsengittern ausgestattet.
Die Vollwärmeschutzfassade ist in einem ganz hellen Grau gehalten. Nur im Bereich der gartenseitigen, tief eingeschnittenen Terrasse ist die Fassade erdfarben: dort nimmt sie die im Inneren vorherschenden warmen Farbtöne auf.
Sämtliche Verblechungen, Regenrinnen etc. werden silberfarben. Die Unterseite des Dachüberstands wird in einem der Silberfarbe ähnlichen Grau gestrichen. Die vollkommen intakte Dacheindeckung bleibt erhalten.